Nachhaltigkeit

Das Projekt Schule als Staat soll nicht nur den Schülern politische Verantwortung lehren. Bei der diesjährigen Durchführung des Projektes wollen wir als Organisationsteam einen Schritt weiter gehen und auch die globalökonomische Verantwortung, die die Durchführung von Schule als Staat selbst mit sich bringt, wahrnehmen. Wie auch jeder einzelne Bürger ein Teil des Schubart-Staates ist, so ist der Schubart-Staat ein Teil der globalen Sphäre.

Im Zeichen der globalen Krisen wie dem Klimawandel, Artensterben und Ausbeutung der Ressourcen sollte der Staat wie auch die monatelangen Vorbereitungen nach Ansicht des Organisationsteams klar unter der Ägide der Nachhaltigkeit stehen.

Nachhaltigkeit

Uns ist natürlich bewusst, dass es in der Praxis unmöglich ist, das Projekt Schule als Staat mit einer schlussendlich positiven Ökobilanz umzusetzen. Und doch möchten wir unser Bestes geben, negative Umweltauswirkungen zu begrenzen. Konkrete Maßnahmen während der Vorbereitungszeit sind etwa:

  • Wir wollen den Gebrauch von Papier (etwa für Formulare oder Flyer) einschränken. Informationen sollen in möglichst übersichtlicher und komprimierter Form ausgegeben werden.

  • Unsere Website und unserer E-Mail-Server stehen in Deutschland und werden zu 100% aus Wasserkraft betrieben.

  • Zur effizienteren Organisation (etwa bei den Betrieben, die andernfalls große Formularmengen ausfüllen müssten) setzen wir auf ein selbst programmiertes Online-Verwaltungssystem, über das ein großer Teil der Organisation abgewickelt werden kann.

  • Um die ausgegebene Bargeldmenge zu reduzieren ist neben dem Online-Verwaltungssystem auch ein Online-Banking-System in Arbeit.

  • Bei der Auswahl von Druckereien setzen wir auf zertifizierte, umweltfreundliche Unternehmen.

  • Weil wir während des Projektes die Benutzung von Einwegbesteck vermeiden wollen, entwickeln wir Konzepte für ein Geschirrverleih- und Spülsystem.

  • Wir informieren die Betriebe, welche Möglichkeiten sie haben, nachhaltig zu wirtschaften.

Inwiefern der Schubart-Staat letztendlich tatsächlich nachhaltig wird, liegt maßgeblich in der Hand des Parlamentes und der Regierung – und somit auch bei den wählenden Bürgern.